Wörterbuch
- HAKOMI-Methode
- „Ichisch“
- Körperdolmetscherin
- Körpertherapie/Körperorientierte Psychotherapie
- Logo/Emblem der „Praxis Verena von Harrach“
- Matroschka/Babuschka
HAKOMI-Methode:
Erfahrungsorientierte Körperpsychotherapie. Die Psychotherapie verändert sich ständig. Bei Hakomi ist es ein entscheidender Unterschied, dass es vom Verstand, dem Reden und Erklären zum Erleben und Fühlen von Emotionen und dem Erleben einer Erfahrung in der gegenwärtigen, sicheren therapeutischen Situation und dann zur Erforschen, wie wir unsere Erfahrung selbst gestalten und organisieren – unseren Mustern.Die HAKOMI®-Methode berücksichtigt in ihrem körperbezogenen Ansatz neben der tiefenpsychologischen und systemischen Perspektive auch transpersonale, spirituelle Aspekte. So ergeben sich in der psychotherapeutischen Arbeit die Möglichkeit, konflikt- und lösungszentriertes, prozesshaftes und bewusstseinsorientiertes Vorgehen miteinander zu verbinden. Die Fünf Grundprinzipien in der Hakomi-Methode:
- Körperorientiert
- Gewaltlos
- Mit Worten
- Tiefenpsychologisch
- Innere Achtsamkeit
„Ichisch“
Ist die „Sprache“ der Ausdruck von dem Inneren.Da wir im Getöse des Alltags oft die kleinen Signale wie: Irritationen, kleine Anspannungen, Stressmomente, die „Huchs“ bei einer Grenzüberschreitung überhören, beginnt unser „System“ (Körper, Seele, Geist) dies anders zum Ausdruck zu bringen.
Symptome körperlicher und seelischer Art beginnen den Alltag zu behindern. Oft lernen wir es nicht und sind es nicht gewohnt wahrzunehmen, innezuhalten. Meist ist die Aufmerksamkeit im Außen, um einen guten Job zumachen, den Anforderungen gerecht zu werden etc.. Bis es eben nicht mehr geht und der Wunsch nach Veränderung und Linderung der Symptome entsteht.
Beim „Lernen von Ichisch“ beginnen wir da, wo Sie stehen, mit dem was jetzt ist.
Körperdolmetscherin:
Stellen Sie sich vor Sie sind in China und verstehen einfach gar nichts – dann würden Sie sich doch auch einen Dolmetscher oder Guide suchen, der Ihnen übersetzt und vielleicht finden Sie dann die Sprach so interessant, dass Sie sie lernen möchten. Es beginnt mit ein paar Vokabeln „Hallo“, „ja“ , „Nein“ „Danke“ -Ich begleite Sie auf dem Weg zu sich Selbst, von diesem ruhigen Pol mit der Gelegenheit des Abstandes ergeben sich die neuen Wege aus Ihnen heraus.
Erkunden Sie was das „Ja“ und das „Nein“ Ihres Körpers ist. Vielleicht ist das „Ja“ ein weiten im Herzraum oder des Bickes und das „Nein“ ein leichtes zusammenziehen im Magen.
Und dann ist es spannend Kontakt zu den „Einheimischen“, den Symptomen aufzunehmen – fokussieren und erforschen was es zu erzählen hat – was ist die Positive Absicht?
Lassen Sie sich überraschen.
Natürlich ist zuerst der Schulmediziner gefragt, um die Organischen Ursachen abzuklären!! Es ist die Sprache Ihres Herzens und ist der Anfang gemacht, erinnern Sie sich, dass Sie die doch schon immer kannte. Es nur vergessen haben.
Körpertherapie/Körperorientierte Psychotherapie
In der Körpertherapie gehen wir mit der Weisheit des Körpers zu uns selbst zu unsere Themen. Körper und Seele sind eng miteinander verbunden, und der eine spiegelt den anderen. Unserer Prägungen, Erlebnisse, Muster etc. zeigen sich dort. Generell versucht unser System mit uns zu kommunizieren, sendet uns Signale, wenn wir eigentlich z.B. Ruhe benötigen, werden wir müde - „überhören“ wir das kontinuierlich, geht das System einen Schritt „weiter“ und wir erleben z.B. etwas wie eine Erkältung.Die Liste läßt sich fortsetzen. Und je nach Stärken und Schwächen können sich unterschiedliche Krankheitsbilder zeigen.
Gegen die gängige Wahrnehmung arbeitet unser System immer lebenserhaltend – wie ein Mobile passt es sich flexibel zu unserem Besten an die Bedingungen an. Auch wenn dies auf den ersten Blick Paradox erscheint. Dies nennt man auch „Selbstorganisation“.
In den Sitzungen lernen Sie Ihre eigene Sprache. Sie bekommen Zugang zu der Sprache Ihres Körpers, lernen die Bedürfnisse hinter den Signalen zu verstehen.
Der Körper ist eines der besten Mittel, ins gegenwärtigen Erleben (Hier und Jetzt) zu kommen – in Achtsamkeit.
Von dort aus lassen sich Zustände untersuchen und verstehen. So können wir uns als Ganzes in unserem Verhalten, in Gefühlen, Erinnerungen und Sichtweisen erschließen. Einschließlich all dem, was uns nicht bewusst ist - der Körper spiegelt es wider. Darum ist es wertvoll, seine Sprache durch Achtsamkeit wahrnehmen zu können und sie zu verstehen.
Emblem der „Praxis Verena von Harrach“
Für mich zeigt es die Wege, die zu uns selbst führen: Körper, Seele,
Lebensraum/Umfeld. Diese sind in der Einheit und Vollkommenheit der Kugel – eingebunden
in allem was ist. Da sich meine Methoden der Körperarbeit, Massage und Energiearbeit durch die HÄNDE auszeichnet, finden diese ebenfalls Erwähnung stilisiert als Ornamente. Wenn wir unsere „Goldene Kugel“ unseren wahren Kern erreicht haben, sind Spannung und Unruhe, Probleme kein Thema mehr. Dann sind wir im Jetzt und Präsent in unserer Mitte.
Ursprünglich ist es das Bild des Wappenschildes der Familie von Harrach. Es sind 3 Straßenfedern in einer Goldkugel.
Matroschka/Babuschka
Warum dieses Kinderspielzeug?Vielschichtigkeit, Individualität, Masken, die Möglichkeit der „Häutung“ und das man von außen nicht sieht was da alles drinsteckt, bringt es in Leichtigkeit zum Ausdruck. Sie wirkt stark und auch starr in der Form – so etwas wie gefangen in den Mustern, öffnet sich, wenn man sich Zeit nimmt, bis zum inneren Kind. Jeder Zustand hat etwas schönes und wertvolles. Sie zeigt die verschiedenen Rollen, die wir haben. Das Holz symbolisiert die „Harte Schale“, die, wenn sie sich öffnet, zu etwas neuem wird – einem Gefäß.
Haben Sie mal beobachtet, was Kinder damit alles machen können? Und mit welcher Einfachheit es jeder schafft - das Auseinander und das Neuzusammensetzen. Schritt für Schritt ganz pragmatisch.
Hinhören und Hinfühlen - Ausprobieren - Umsetzen, so dass es für alle Klein und Groß machbar ist. So sehe ich auch meine Begleitung.
